
Der monatliche Podcast rund ums NaNum. Über Perspektiven einer neuen Esskultur. Jede Folge widmet sich einem bestimmten Aspekt dieser Esskultur. Ab und zu laden wir Gäste ein. Wir, das sind Jinok Kim, Carolin Gennburg und Dirk Eicken.
Im Mittelpunkt steht das Essen selbst. Doch es beginnt beim Garten, bei den Pflanzen und der Erde, und in größeren Dimensionen ist es die Landwirtschaft. Wir reden über Fisch und vor allem über Seaweed, über Fermentation und nicht zuletzt auch über Wein, speziell über Naturwein. Es geht dabei auch um die politische und die gesellschaftliche Dimension, was hat das Ganze mit unserem alltäglichen Essen und Dasein zu tun. Wie bestimmt das Essen unser Sein, und umgekehrt, wie gestaltet das Sein unser Essen.
Schließlich beschäftigen wir uns mit dem Hype um Korea, aber ganz anders, wir sprechen über koreanische Ursprünge und die damit verbundene Philosophie, die Berührungspunkte und die Unterschiede zur westlichen Kultur, und die Perspektiven, die sich daraus ergeben.
Website: https//:www.nanumberlin.com
Instagram: http://instagram.com/nanumberlin
Buchveröffentlichung: https://www.rowohlt.de/buch/jinok-kim-dirk-eicken-toyang-ruf-der-erde-9783499016332
Carolin Gennburg: https://www.linkedin.com/in/carolin-gennburg/
Podcast-Plattform: https://www.podcast.de/podcast/3633883/essen-sein
Haarscharf am Andere-Leute-Bashing vorbeigeschrammt, gelingt es Jinok mühelos, das Kauen zum moralischen Imperativ zu erheben, während Carolin die Entstehung des Fastfood eiskalt im globalen Feminismus verortet. Der männliche Part in der Gesprächsrunde versucht derweil kühlen Kopf zu bewahren, was selbstredend vollkommen unnötig ist, aber immerhin schaffen wir es gemeinsam zurück zum roten Faden dieser Folge: die eigentliche koreanische Esskultur. Das Wort eigentlich ist seit Adorno zwar nicht mehr verwendbar, aber hier erfüllt es tatsächlich einen guten Zweck. Denn die derzeitige fleisch- und chili-lastige Ausprägung koreanischer Küche verstellt großartige Schätze, die es in Korea zu entdecken gilt. Mit feinem Gaumen und warmen Herzen spüren wir der eigentlichen Kochrevolution nach.
