einmal koreanisch kauen bitte

Haarscharf am Andere-Leute-Bashing vorbeigeschrammt, gelingt es Jinok mühelos, das Kauen zum moralischen Imperativ zu erheben, während Carolin die Entstehung des Fastfood eiskalt im globalen Feminismus verortet. Der männliche Part in der Gesprächsrunde versucht derweil kühlen Kopf zu bewahren, was selbstredend vollkommen unnötig ist, aber immerhin schaffen wir es gemeinsam zurück zum roten Faden dieser Folge: die eigentliche koreanische Esskultur. Das Wort eigentlich ist seit Adorno zwar nicht mehr verwendbar, aber hier erfüllt es tatsächlich einen guten Zweck. Denn die derzeitige fleisch- und chili-lastige Ausprägung koreanischer Küche verstellt großartige Schätze, die es in Korea zu entdecken gilt. Mit feinem Gaumen und warmen Herzen spüren wir der eigentlichen Kochrevolution nach.

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